Schichtsalat

Also, irgendwie hatte ich das Rezept für Schichtsalat anders in Erinnerung. In den Wänden unserer Diele im Obergeschoss geht das so:

1. Tapeten (mindestens 6-lagig!)
2. Kalksandputz (so dick wie mein Zeigefinger lang ist!)
3.  Gefache (bestehend aus Lehm, Stroh und geflochtenen Stöcken)
4.  Eichenholz-Latten
5. Gefache (bestehende aus Lehm, Stroh und geflochtenen Stöcken)
6. Sauerkrautplatte (Papierschnitzel mit Zement)
7.  Lehmputz
8.  Tapeten und Farbe (wieder schön dick!)

 

 

Nachdem mich diese Wand nun schon seit Tagen beschäftigt  habe ich heute endlich die ganzen Schichten durchbrechen können.

 

 

 

 

 

 

 

 

Am Ende eines arbeitsreichen Tages sah das Ganze dann so aus:

 

 

 

 

 

 

 

 

Immerhin ist es jetzt ziemlich hell in der Diele, aber ich frag mich gerade, wer das nur alles hinterher wieder aufräumt?!?!?

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Kategorien: Entkernung | Schlagwörter: , , , , , , | 2 Kommentare

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2 Gedanken zu „Schichtsalat

  1. DerJan

    Hallo Fachfräulein,
    wahrscheinlich seid ihr bereits mit dem Gefache freilegen bereits durch – wenn nicht, dann habe ich einen Tipp bzgl „Wer soll das aufräumen“.
    Ich fand es in der Praxis einfacher jede Schicht für sich genommen abzunehmen und gleich zu entsorgen. Das spart zudem einiges an Geld. Die Tapete kommt in den Restmüll. Den Kalksandputz-Dreck habe ich gesiebt (das Sieb, das ich auch für den Kompost habe, ist ein Rahmen aus einfachen Latten, 1m*50cm, darauf nicht zu grober Kaninchendraht gespannt). Die groben Stücke in den Mineralcontainer (mucho günstiger als Restmüll), das Gesiebte kam in den Garten vor allem da wo noch angeschüttet werden sollte (kommt noch ne Schicht Muttererde drauf). Lehm-Stroh wurde ebenfalls gesiebt und aufbewahrt zur Wiederverwendung (man kann das Zeug nat. auch in den Garten tun). Das Holz sofern es noch gebraucht wird -> aufbewahren, ansonsten verbrennen, kompostieren oder Gartenabfall.
    Sauerkrautplatten (übrigens Holzspäne mit Zement) sind allerdings etwas tricky. Wenn man sie noch gebrauchen kann (sind ein guter Putzträger, bes. für Lehmputz) kann man Gute evtl. noch aufbewahren, kompostieren ginge rein theoretisch auch (dauert nur seeeeeehr lange), gegen verbrennen (z.B. Osterfeuer) spricht rein theoretisch auch nichts (brennt durch den Zement allerdings „gehemmt“) ansonsten bleibt eigentlich nur Restmüll.

    • Jede Schicht einzeln abzunehmen war bei uns leider nicht möglich. Wir haben angefangen mit den Tapeten um erst mal einen Überblick zu bekommen. Dabei fiel teilweise schon der darunterliegende Putz mit ab. Dann haben wir das eine oder andere Übel (Styropr z.b.) gefunden, dass es zu beseitigen galt.
      Im Grunde haben wir Raum für Raum entkernt um dann schließlich festzustellen, dass es doch sinnvoller ist das ganze Gefache freizulegen und das ganze Haus zu skelettieren.
      Die Sauerkrautplatten sind überwiegend feucht, mit hunderten von Nägeln befestigt und nicht mehr zu gebrauchen. Zumal wir sie komplett aus dem Haus haben möchten. Unser Haus wird wenns fertig ist ausschließlich aus Lehm, Stroh und Holz bestehen.

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